Donnerstag, 16. August 2012

Tagesgedicht, 16.08.2012



Die Zeit webt alle ihre Stunden
in Minuten und Sekunden.
Was bleibt ist eine Ewigkeit,
nur das ist unser Geleit.
Drum gebt, was Ihr zu geben habt,
stets mit Bedacht.

Geh  Deinen Weg Schritt für Schritt
und glaub an Dich, dann kommt das Glück.
Es kommt daher auf leisen Sohlen,
man kann es durch den Willen nicht holen.

Drum halte inne,
hör die Stimme:
Sei fröhlich wie ein Kind,
so wirst Du glücklich ganz geschwind.

Das Glück, das wir uns selber schenken,
es wird unser aller Leben lenken.
Ob Freud ob Leid, das ist gewiss,
das Leben lebt sich ohne Zeit.

So suchet nicht, was Ihr gern hättet,
denn innen seid Ihr auf Rosen gebettet.
Innen ist die eigentliche Natur,
warum sollten wir anders leben nur?

Lass Zeit und Raum,
das ist ein Traum.
Das Leben öffnet jede Tür,
wenn Du die Liebe hast in Dir.
Die Liebe ist das höchste Gut,
drum lebe sie auch voller Mut.

Es ist das Einzige, was bleibt,
sie gibt dir immer neues Geleit.
Sie fordert nicht,
sie lenkt und spricht
zu dem, der in sich spürt das Licht.

Das Licht ist überall fürwahr,
auf unsrem Weg zu Gottes Gewahr.
Drum lass Dein Licht Dein Kompass sein.
So verliert Dein Leben jegliche Pein
und Du kommst vollends ins Sein.


 
Alles Liebe,
Karin Viviana



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